Das Friedrichs-Gymnasium ist die älteste Schule Herfords und deshalb mit der Geschichte der Stadt eng verbunden: Im Jahre 789 gründete der sächsische Edelmann Waltger an der Heeresfurt über die Aa im Schutze eines fränkischen Königshofes ein Stift, das der Erziehung der adligen Töchter seines Stammes dienen sollte, und schuf so den Kristallisationskern für die künftige Stadtentwicklung.
Der Tag, an dem dieses Ereignis beurkundet wurde, der 30. Juni 1540, gilt als Gründungsdatum des Friedrichs-Gymnasiums; den Namen "Gymnasium Fridericianum" gab sich die Schule aber erst 1766, um Friedrich II., dem König von Preußen (zu dem Herford seit dem 17. Jahrhundert gehörte), dafür zu danken, dass er eine landesweite Geldsammlung zugunsten der Schule ermöglicht hatte.
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